“Tierkommunikation? Das ist doch absolut Fake News, oder?!”
Wenn Leute hören, dass ich Tierkommunikation mache, gibt's eigentlich immer zwei Reaktionen. Die einen sind sofort dabei, neugierig, offen, wollen alles wissen. Die anderen schauen mich an, als hätte ich gerade behauptet, ich könnte fliegen. "Das ist doch Humbug." "Das kann doch keiner wirklich." Manche sagen auch einfach gar nichts – man sieht nur an ihrem Gesicht, was sie denken.
Ich verstehe das. Ehrlich. Wenn ich nicht selbst jeden Tag damit arbeiten würde, wäre ich wahrscheinlich auch skeptisch. Es klingt erstmal nach viel. Nach zu viel, um es einfach zu glauben, nur weil jemand es behauptet.
Was mich dabei immer wieder überrascht: Gerade die Leute, die vorher am meisten gezweifelt haben, sind nach einem Gespräch oft die, die am meisten berührt sind. Weil da plötzlich etwas rauskommt, was ich unmöglich hätte wissen können. Ich kenne das Tier nicht. Ich kenne die Besitzer nicht. Und trotzdem passt es.
Auch ich habe an mir selbst gezweifelt
Diese Unsicherheit kenne ich auch von mir selbst, gerade vor Tiergesprächen. Bin ich aufgeregt? Ja, klar, jedes Mal. Aber das ist keine Angst-Aufregung, sondern eher Vorfreude – ich bin gespannt, was dabei rauskommt, und kann es kaum erwarten, in ein Tiergespräch einzutauchen. Und logisch mach ich mir auch Gedanken, ob das gerade wirklich stimmt, was ich da wahrnehme, oder ob das meine eigenen Gedanken sind, die sich da mit reinmischen.
Aber genau das gehört für mich dazu - Tierkommunikation ist keine exakte Wissenschaft, sondern Vertrauen in den Prozess.
Diese Zweifel haben sich bisher jedes Mal von selbst widerlegt. Denn je mehr ich übe und je mehr Gespräche ich geführt habe und führe, desto sicherer bin ich mir. Daran zweifle ich nicht. Ich weiß mittlerweile genau, welche Fragen ich stellen muss, um wirklich etwas herauszufinden. Am Anfang war das noch sehr oberflächlich: "Wie geht's dir? Wie war dein Tag?" Heute frage ich anders. Zum Beispiel nicht mehr "Wie geht's dir?", sondern direkt "Warum geht's dir nicht gut?" Solche kleinen Unterschiede in der Frage öffnen ganz andere Türen.
Ein Beispiel, das mir selbst noch nachgeht
Vor Kurzem hatte ich eine Anfrage von jemandem, dessen Hund es einfach nicht gut ging. Sie hatte schon alles Mögliche versucht, war beim Tierarzt, hat Untersuchungen machen lassen – trotzdem machte es dem Hund weiterhin Mühe zu atmen, und er wirkte auch körperlich schwerfällig.
Im Gespräch hat mir der Hund gezeigt, wo “der Schuh drückt” – was ihm die Luft nimmt und was ihn so erschöpft. Das war schon mal ein Ansatzpunkt, mit dem sein Herzensmensch weiterarbeiten konnte, auch beim Tierarzt.
Aber dabei ist es nicht geblieben. Der Hund hat mir noch etwas anderes gezeigt, etwas, das niemand erwartet hätte: Weil es ihm gesundheitlich nicht gut ging, hatte seine Bezugsperson ihn geschont. Weniger Spaziergänge, weniger Trubel, ihn lieber zu Hause gelassen – aus Fürsorge, ganz logisch gedacht. Wer krank ist, soll sich schonen, oder?
Nur wollte der Hund genau das Gegenteil. Er hat mir vermittelt, dass er sich mehr Interaktion wünscht. Mehr gemeinsame Spaziergänge, mehr Spiel, mehr Nähe zu seinen Menschen. Nicht weniger Leben – mehr davon. Und das ist ja auch etwas, das für uns Menschen genauso gilt: Wenn es uns schlecht geht, hilft Rückzug allein selten. Es ist die Verbindung zu anderen, die auch seelisch etwas heilt.
Das war für seinen Lieblingsmensch eine völlig neue Perspektive – nicht als Ersatz für den Tierarzt, das ist gar nicht mein Thema, sondern als etwas ganz anderes: die Verbindung zum Tier, um gemeinsam die Ursache zu finden.
Tierkommunikation muss gar nicht spektakulär sein
Was viele nicht erwarten: Ein Tiergespräch muss gar nicht mit einer großen Enthüllung enden, damit es wertvoll ist. Manchmal kommen Kleinigkeiten raus – Dinge, die für das Tier trotzdem viel bedeuten. Und ganz ehrlich, oft höre ich danach: "Das wusste ich eigentlich schon." Das ist völlig okay. Es wäre ja auch komisch, wenn eine Bezugsperson die Themen im Leben seines Tieres überhaupt nicht kennen würde – schließlich lebt er ja jeden Tag mit ihm zusammen und bekommt vieles davon mit.
Es muss auch nicht etwas komplett Neues sein. Manchmal geht's einfach nur darum, zu hören, was das Tier einem mitteilen möchte, und dann zu erfahren, wie es die Sache aus seiner Sicht erlebt. Das gibt dann selbst kleinen Dingen nochmal eine ganz andere, große Bedeutung.
Mir geht es nicht darum, Menschen zu überzeugen, die skeptisch bleiben möchten. Das will ich auch gar nicht. Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die offen dafür sind.
Ich erzähle einfach, was in meiner Arbeit passiert – wie bei diesem Hund, der mir gezeigt hat, dass er nicht nur Ruhe gebraucht hat, sondern auch, dass er wieder mit in die Spaziergänge eingebunden werden will.
Menschen, die offen genug sind, selbst hinzuschauen, finden meistens genau die Antworten, die sie gesucht haben.
Warum mir diese Arbeit gerade heute so viel bedeutet
In einer Zeit, die so schnelllebig und reizüberflutet geworden ist, finde ich genau diese Art von Arbeit umso wichtiger. Sie bringt mich immer wieder zurück zu mir selbst und erinnert mich daran, mir selber zu vertrauen und nicht alles zu hinterfragen.
Für mich ist Telepathie, diese Verbindung zu einem anderen Wesen ohne Worte, ein Urinstinkt, den wir irgendwann verloren haben. Ich glaube, früher, in einer einfacheren Zeit, konnten das viel mehr Menschen ganz selbstverständlich. Und im Grunde ist es auch heute noch simpel – jeder könnte es, wenn er sich wirklich darauf einlässt.
Umso schöner und wichtiger finde ich es, gerade heute etwas für sich selbst zu haben, das man liebt und wertschätzt – und auf das man sich einlassen kann. Etwas, das eben nicht überall selbstverständlich ist.
Für mich ist Tierkommunikation genau das: etwas Magisches, unglaublich Wertvolles. Und ich bin einfach wahnsinnig dankbar und glücklich, dass ich genau diesen Weg für mich gewählt habe – dass ich das mit anderen Menschen teilen darf und für Tiere eine Stimme sein kann.
Hast du selbst schon mal das Gefühl gehabt, dein Tier will dir etwas mitteilen, das du nicht ganz greifen kannst? Dann melde dich gern über das Kontaktformular – vielleicht ist genau das der Anfang eines wunderschönen Tiergesprächs.
Dein Tier spricht die ganze Zeit mit dir.
Nur eben nicht in Worten. Ich helfe dir, zu verstehen, was dein Tier dir sagen will.